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Prof. Kypros Nicolaides zu Gast bei Thermo Fisher Scientific in Hennigsdorf

Erstellt am: 01.12.2011

Am 1. Dezember 2011 besuchte Prof. Kypros Nicolaides, Direktor des Fetal Medicine Centers und Gründer der Fetal Medicine Foundation (FMF, London), erstmalig den Standort von Thermo Fisher Scientific Biomarkers in Hennigsdorf/bei Berlin.

„Wir freuen uns sehr, Prof. Nicolaides bei uns begrüßen zu dürfen“ sagte Jürgen Srega, General Manager Thermo Fisher Scientific Biomarkers. „Der intensive Austausch mit der FMF hilft uns, die Anforderungen von Ärzten und Patienten besser zu verstehen und diese in unsere Forschung einfließen zu lassen“, so Srega weiter.

Im Rahmen einer ausführlichen Betriebsbesichtigung konnte sich Prof. Nicolaides persönlich von den sehr hohen Qualitätsstandards des Unternehmens überzeugen. Nach dem Rundgang erhielt er detaillierte Informationen unter anderem über das Update der Fast Screen Software (B•R•A•H•M•S Fast Screen pre I plus V 1.3) und die derzeitigen Forschungs- und Vertriebsprojekte auf dem Gebiet des Pränatalscreenings (PNS).

Gesprächsschwerpunkte des Treffens waren die Intensivierung der Zusammenarbeit Forschung und Entwicklung im Bereich PNS. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die besondere Bedeutung der Assay-Qualität für die exakte Risikokalkulation bei Schwangeren klar hervorgehoben. Je genauer das individuelle Risiko bestimmt werden kann, desto sicherer kann die Schwangere über das weitere Vorgehen beraten werden. „Die Anforderungen an die Beratungsqualität sind sehr hoch“, bekräftigte Dr. Gabriele Grunow, Global Marketing Manager Thermo Fisher Scientific Biomarkers. „Die werdende Mutter muss den Unterschied zwischen Diagnose und Screening verstehen. Für die Diagnostik müssen weitere Untersuchung, wie die Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung), durchgeführt werden“, so Grunow weiter.

Beide Seiten haben sich zum Ziel gesetzt, höchsten Qualitätsansprüchen auf dem Gebiet des Pränatalscreenings gerecht zu werden, die Pränatalmedizin zu fördern sowie die Forschung und Entwicklung weiter voranzutreiben. Der Besuch von Prof. Nicolaides ist ein weiterer erfolgreicher Schritt für eine nachhaltige Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch zwischen Thermo Scientific Biomarkers und der Fetal Medicine Foundation.

Hintergrundinformation:
Im Rahmen des Pränatalscreenings werden diverse Untersuchungen durchgeführt, um frühzeitig kindliche Krankheiten oder Gendefekte (z.B. Trisomie 21) zu erkennen. Dazu gehören unter anderem Bluttests und Ultraschalluntersuchungen (Nackentransparenz-Messung). Bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel kann das Risiko einer Trisomie 21 („Down Syndrom“) zu etwa 90% erkannt werden.
Ziel des Ersttrimester Screenings ist, die potentiellen Gesundheitsrisiken der werdenden Mutter durch eine verlässliche und qualitativ hochwertige Risikoeinschätzung so minimal wie möglich zu halten. Invasive Untersuchungsverfahren können durch diese ergänzende Untersuchung auf ein Minimum reduziert werden.
Die FMF empfiehlt ein spezielles Nachweisverfahren, um das Risiko von Chromosomanomalien zu berechnen. Bei diesem zertifizierten Verfahren werden die beiden Proteine PAPP-A (Pregnancy associated Plasma Protein A) und freies ß-HCG (human Chorionic Gonadotropins) biochemisch bestimmt. Im Rahmen der kombinierten Kalkulation fließen zusätzlich die Ultraschallmessung der Nackentransparenz, das Alter der Mutter, die Schwangerschaftswoche sowie die medizinische Historie in die Berechnung ein. Diese Methode unterliegt strengen Kontrollen und Richtlinien. Um für das FMF Ersttrimester Screening zertifiziert zu werden, müssen sich sowohl Arzt als auch Labor jedes Jahr Prüfungen unterziehen. Die Teilnahme an diesem Qualitätskonzept der FMF mit der entsprechenden Zertifizierung ist freiwillig.


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